IRAN Eine fotografische Annäherung an Menschen und Orte

Wenn ich nach den Gründen suche, warum ich gerade im Iran diese Annäherung durch die Fotografie gesucht habe, so ist es in der Hauptsache die immer wiederkehrende Präsenz des Landes in den Medien. Dort beschränken sich die Berichte fast ausnahmslos auf die politische Situation. Dabei geht es um das Verhältnis des Iran zu seinen Nachbarn im Nahen Osten und um die Gegnerschaft zu den „westlichen“ Staaten.

Im Allgemeinen treten in den Berichten über das Land vor allem Politiker und Politikerinnen, Mullas und zumindest Frauen im Tschador auf, die sich zu Strategie und Sicherheitspolitik äußern und es geht immer wieder auch um den miilitärischen Aspekt. Aber sind diese Bilder alles, was man von diesem Land sagen (zeigen) kann? Immerhin wird dauernd auf seine historischen und touristischen Sehenswürdigkeiten verwiesen.

Aufgrund dieser Überlegungen und Interessen war ich 2003, 2006 und 2012 über einen längeren Zeitraum im Iran und konnte dann jeweils wochenlang an meinem Bildmaterial arbeiten.
Jetzt ist das Buch „Facing Iran“ mit diesen Bildern und einem Text von Dr.Walter Posch, Orientalist und einem Vorwort von mir wird ist Frühsommer 2021 im Verlag Moderner Kunst, Wien erschienen.

https://www.vfmk.org/books/leo-kandl-facing-iran

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