Der Fotograf Leo Kandl setzt sich in dieser Arbeit über die Gesetze der Modefotografie hinweg. Er widmet seine Aufmerksamkeit nicht den schnell wechselnden Modekollektionen, sondern richtet seinen Fokus auf klassische, abgetragene Herrensakkos, Kleidungsstücke, die Geschichten erzählen. Oberflächenstruktur, Volumen, Schnitt und Muster füllen die Bildfläche aus und lassen den Blick des Betrachters wandern. Falten türmen sich zu riesigen Schluchten auf, das Gewebe nimmt den Blick gefangen und öffnet den Raum für Erzählungen. Die Textur wird zur Pforte in eine andere Dimension – die der Erinnerung an Berührungen und Gerüche, der Phantasien und Träume.

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